Der lange Fragebogen.

"Oh Nein! Muss dass sein, geht das noch lang?"
So oder ähnlich ist die typische Reaktion auf den Fragebogen, der meist direkt nach der Anmeldung bei einer Online-Partnervermittlung auszufüllen ist.

 

Je nach Analysemodell und vor allem nach Anspruch an die Treffsicherheit der Traumpartner-Vorhersage ist eine gewisse Tiefe des Partnervermittlungs-Fragebogens schon notwendig.

 

Schauen wir uns das doch einfach mal an...


Die Big-Five der Partnervermittlung

Wer jetzt an Nashorn, Tiger und Elefanten denkt, liegt falsch. Die Big-Five der Psycho-Fragebögen gilt es nicht zu erlegen, sondern auszuwerten und dann sinnvoll in ein Ergebnis umzumünzen, das Sie als Single in den Zustand der glückseligen Verliebtheit katapultieren soll. Aber wie soll das funktionieren?

Ein Fragebogen einer Online-Partnervermittlung hat nicht viel gemein mit den lustigen Test-Bögen, die man aus Frauenzeitungen kennt. Aber im Prinzip liegt ähnliches zugrunde. Durch das Ausfüllen und markieren einzelner Fragen, erhält der Partnervermittler ein relativ durchgängiges Bild Ihrer Persönlichkeit, das von modernen Partnervermittlern dann zum Beispiel in Bereiche wie Emotionalität, Extraversion, Offenheit für neue Erfahrungen, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit zerlegt und eingeordnet wird:

Dieses "Big-Five" genannte Modell der Persönlichkeitstests gibt es im englischsprachigen Teil der Welt bereits sein den dreissiger Jahren des letzten Jahrhunderts, das entsprechende Testverfahren, die Auswertung des NEO-FFI, wurde allerdings erst 1993 ins das Deutsche übertragen und damit auch hier effektiv nutzbar.

Wenn man dieses Modell nun noch, je nach Vorgabe des Partnervermitters, z.B. durch die Theorien der Handungsmotivationen nach Reiss (16 Lebensmotive)  o.ä. ergänzt, erhält man ein Profil, das dann wieder standarisiert ausgewertet wird und so mit anderen Profilen verglichen werden kann. Jetzt müssen "nur" noch die Matching-Punkte in den einzelnen Bereichen gegeneinander abgeglichen werden und die Partnerbörse kann über eine Kennzahl, meist Partner-Index oder ähnlich genannt, besonders gut zueinander passende Partner bestimmen. Theoretisch...

Sie sehen: Da kommt ganz schön was zusammen. Auf jeden Fall mehr, als Dr. Winter in den Fragebögen Ihres bevorzugten Klatschmagazins von Ihnen wissen möchte.

Die Kombination der Ergebnisse

Schliesslich langt es aber nicht, einfach nur ein paar Fragen zu stellen und Ergebnisse abzuspeichern. Die Antworten, die Sie gegeben haben, müssen zunächst einmal ein paar Anforderungen erfüllen, damit man die auch wirklich verwenden kann: Ihr Testergebnis sollte Objektiv, Zuverlässig und schliesslich auch Gültig sein.

Laborbedingungen können bei einem Online-Partnertest nicht hergestellt und vor allem nicht garantiert werden. Aus dem Grund müssen die Fragebögen so gestaltet werden, dass eine grösstmögliche Fehlertoleranz gewährt ist.

Das ist wiederum eine Gratwanderung, die von den Partnervermittlern unterschiedlich angegangen wird und nicht unwesentlich zur Länge eines Fragebogens beiträgt.

Es wird vielfach durch wiederholtes Fragen derselben Frage in anderer Form eine Art Wahrhaftigkeitsprüfung des Antwortverhaltens des befragten Singles durchgeführt. Je öfter nachgefragt wird, desto besser kann man die Aussage verifizieren. Je weniger Kontrollfragen gestellt werden, desto höher muss das Vertrauen in die gegebenen Antworten sein. Logisch, oder?

Geht das mit dem Fragebogen also nicht kürzer?

Natürlich kann man die Fragebögen nun unterschiedlich lang gestalten. Je nachdem wie genau man die Vorhersagen und Ergebnisse haben möchte und wie weit man Fehler in der Vorhersage tolerieren möchte.

So ist der Fragebogen von PARSHIP.de recht umfangreich, aber trotzdem kurzweilg gestaltet - Bietet also ein gutes Nutzererlebnis bei gleichzeitg wahrscheinlich sehr guter Treffer-Rate. Ein durchaus empfehlenswertes Beispiel.

>>> PARSHIP.de - kostenlos anmelden und den Fragebogen ansehen.

Auf der anderen Seite gibt es Anbieter, wie den U.S. Anbieter "okcupid", der mir verspricht mit nur zwei Fragen in drei Minuten alles über mich zu verraten!?
Das dahinter liegende Modell muss sehr kompakt optimiert sein...

>>> http://www.okcupid.com/tests/der-3minutenenneagramm-test-deutsche-version

Sie sehen, es gibt verschiedene Ansätze bei der Gestaltung eine Fragebogens zur Partnervermittlung.
Aber meinen Sie nicht auch, dass der Anbieter grösstmögliche Sorgfalt grade in den Fragebogen legen sollte?

Dann kommt man um eine gewisse Anzahl von Fragen nicht herum, denn schliesslich sollen die Ergebnisse ja passen. Da muss man als Single auf Partnersuche halt durch: Auch im Internet gilt: Von nix kommt nix.

Zum Abscluss dieses Artikels noch ein Link zu einer Seite, auf der Sie kostenlos den Big-5 Test für sich und eine andere Person machen können. Sie erfahren grundlegendes über sich und die andere Person, ein Matching findet aber nicht statt. 

Der Link öffnet ein neues Fenster, Sie kommen nach dem Schliessen wieder hierhin zurück:

Zum kostenlosen Big Five Test

Wie wäre es noch mit ein paar Tipps und Tricks zur Partnervermittlung

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