Vorsicht Mogelpackung!

Im Internet mutiert der übergewichtige, fernsehsüchtige Couch-Potato mit ein paar Mausklicks zum sportgestählten Muskelmann und die brave, etwas schüchterne Graue Maus wird zum hocherotischen, Männer verschlingenden, Vamp.

 

Dumm nur, wenn sich Manni Schmidt, Lagerarbeiter ("in der Logistik tätig") und Lisa Müller, Hausfrau ("im Management") irgendwann einmal wirklich treffen.

 

Denn dann kommt's raus: Alles Lüge!


So erkennen Sie falsche Fünfziger.

Eins vornweg: Die ganz krassen Kontaktanzeigen-Betrügereien werden in den von uns getesteten und vorgestellten Partnerbörsen effektiv herausgefiltert.  

Aber man kann ja nicht vorsichtig genug sein und vielleicht interessiert Sie ja auch ein anderes, von uns hier nicht aufgeführtes, Angebot. Dann sollten Sie wissen, woran Sie Profile erkennen, bei denen Sie zumindest Vorsicht walten lassen sollten.

Deswegen möchten wir Ihnen hier einen kurzen Überblick von gängigen und eher harmlose Schummeleien bis hin zu handfesten Betrugsmaschen in Kontaktbörsen geben. 

1. Die leichte Korrektur am Singlebörsen-Profil.

39 Jahre klingt doch jünger als 41 und bei 1,79 Meter Körpergrösse kann man doch schon mal 1,81 Meter schreiben!? Auch ein "Rettungsring" kann je nach Auslegung "kräftig" oder "korpulent" sein, und die von Mutti geerbte Zwei-Zimmerwohnung im Wohnblock ein "Eigenheim".

Schätzungsweise jedes fünfte Singlebörsen-Profil weist eine oder mehrere solcher "Korrekturen" auf, meist in der Hoffnung auf höhere Resonanz beim anderen Geschlecht.

Wirklich leichte Korrekturen, z.B. bei der Körpergrösse, kann man beim ersten Treffen meist noch erklären. Gröbere Schnitzer dagegen werden meist zum Eigentor: Keine Chance für die Liebe, denn wer verliebt sich schon in einen offensichtlichen Lügner?

Interessant: Hauptsächlich Männer hübschen Ihre Profile beim Alter und beim sozialen Status auf. Dort ist die Konkurrenz am härtesten.

Diese Art von Mogelei ist im Vorfeld schwierig zu erkennen. Wenn man ein paar Mal miteinander telefoniert und sich an einem neutralen Ort getroffen hat, merkt man, ob der Schwindel vielleicht doch zu verzeihen ist.

2. Die handfeste Profil-Lüge.

Kommt gern bei Menschen vor, die in seriösen Partnerbörsen versuchen, in Nachbars Garten zu wildern. Gerne wird dann als Beziehungsstatus "Single" angegeben, obwohl man zuhause Mann, Frau und/oder Kinder hat. Motto: Gelegenheit macht Liebe.

Meist geht das nach hinten los: Wenn der Betrug bemerkt wird, ist die "neue Liebe"  schneller wieder weg, als mal "Klick" sagen kann.

Erkennbar sind solcherart Profischwindeleien an wagen Aussagen zu möglichen Treffen, Terminschwierigkeiten u.s.w.

Ein Indiz auf einen Seitenspringer auf Abwegen sind übrigens auch fehlende oder unkenntliche Profilfotos, unvollständige Angaben und Handynummern, auf die man nicht anrufen darf.

Sollten Sie auf der Suche nach einer Kontaktbörse sein, in der Sie auch als Gebundener auf der Suche nach Abwechslung erfolgreich auf die Pirsch gehen können: Hier finden Sie einen übersichtliche Liste von geprüften und zuverlässigen Angeboten für die Suche nach "prickelnden Abenteuern" im Netz: [Klicken Sie hier]

3. Die SPAM - Profile.

Meist ein ganz normal aussehendes Singlebörsen-Profil. Der Profiltext und alle Angaben wirken völlig echt und Sie malen sich wirkliche Chancen auf einen Kontakt aus. Denn schliesslich war "Sie" ja schon auf Ihrem Profil und hat Sie sogar angeschrieben. Nun gut, das sie mit keinem Wort auf Ihr sorgfältig ausgearbeitetes, eigenes Profil eingeht und Sie nicht mal beim Namen nennt, wirkt schon etwas komisch.

Aber das, was sie geschrieben hat ist ja ganz nett und Sie möchte auch mehr von Ihnen wissen. Nur nicht über die Singlebörse, in der Sie angemeldet ist. Dort ist Sie nur selten, meist ist Sie bei "ganztollesinglebörse.de" online. Wenn Sie sich dort anmelden, können Sie sofort miteinander chatten.

Nur: Auf "ganztollesinglebörse.de" kostet der SMS-Chat dann vier Euro pro SMS, aber das macht Sie nur, um vor Belästigungen ganz sicher zu sein. Wer's glaubt...

Allen dieser Betrugs-Maschen gemein ist, das Sie angeschrieben werden und sofort dazu aufgefordert werden, entweder über eine andere Singlebörse oder über echte E-Mail mit der "Dame" zu kommunizieren.

Keine Sorge, Sie wird schon an Ihr Geld wollen; Irgendwie...

In diesem Sektor gibt es eine eigentliche Industrie, mit richtigen Angestellten, die in Singlebörsen versuchen einsame Männer um Ihre Barschaft zu bringen. Glauben Sie nicht? Dann informieren Sie sich mal darüber, was sogenannte "IKM-Schreiber" sind: [Hier gibt's mehr Informationen dazu.]  

Und irgendwie gehören auch die Kontaktangebote "gewerblicher Dienstleisterinnen" in diese Kategorie.
Die erkennen Sie ganz einfach an den umschriebenen Honorarforderungen im Anzeigentext. Wenn ein "grosszügiger Gentleman" gesucht wird, ein "Taschengeld" erwartet wird oder "Unterstützung beim Studium", sollte eigentlich alles klar sein, oder!?

4. Die Osteuropa-SCAM Abzocke

SCAM-Betrügereien kommen in den letzten Jahren eigentlich immer aus Osteuropa und Afrika in die Singlebörsen. Gezielt suchen sich die einsamen Damen aus Russland, der Ukraine oder Ghana noch einsamere Herren in Deutschen, Österreichischen oder Schweizer Kontaktbörsen und beginnen diese geschickt zu umgarnen. Das schlechte Deutsch ist schnell entschuldigt und die Fotos, die man an die private Mailadresse bekommt, schalten den Verstand bei vielen Herren drei Etagen tiefer. 

Klar möchte man sich dann irgendwann einmal besuchen und die Liebe auch "ausleben", die sich so stürmisch im Internet entwickelte. Dummerweise hat Ekatarina aber kein Geld für das Flugticket und das Ausreisevisum ist auch so teuer. Da muss der Freund aus Europa helfen! 

Wenn Sie das Geld dann per Western-Union in die weite Welt geschickt haben, wird irgendetwas schief gehen. Die Mutter erkrankt, der Vater hat einen Verkehrsunfall oder der Polizist hat den Pass weggenommen. Der Flug muss umgebucht werden und der Arzt bezahlt. 

Irgendwann mal sind Sie pleite und stehen mit einem Blumenstrauss am Flughafen, weil es endlich geklappt hat. Nur, im Flugzeug war sie nicht und per Mail und Telefon ist niemand mehr zu erreichen...

Das Geld ist weg, das Gejammer gross. Aber Sie fallen nicht drauf hinein, denn Sie wissen jetzt das es diese Art von Internet-Liebe niemals geben wird.

Möchten Sie auch dazu mehr Informationen: Hier ist ein interessanter Blog-Beitrag mit ganz vielen Kommentaren von Geschädigten: [SCAM-Abzocke im Internet]

5. Betrügerische Singlebörsen

Im nächsten Artikel erfahren Sie mehr über Kontaktbörsen, die nur dafür geschaffen wurden, Ihnen das sauer erarbeitete Geld aus der Tasche zu ziehen oder bei denen trotz vollmundiger Versprechungen keinerlei Hoffnung auf Erfolg besteht.

So erkennen Sie faule Singlebörsen >>>

Ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass die von uns getesteten Partnerbörsen den hohen Teststandards entsprechen und rigoros gegen jede Art von Betrug vorgehen. Die Mitgliedschaft in diesen Kontaktbörsen ist daher von unserer Seite aus als relativ sicher anzusehen!

Hier geht es direkt zu den von uns getesteten Partnervermittlungen >>>



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