Das erste Mail entscheidet.

Wenn Sie im Alltag einem interessanten Menschen begegnen, entscheidet der berühmt-berüchtigte „erste Eindruck“ darüber, ob Sie miteinander ins Gespräch kommen oder nicht. 

 

Der erste Onlinekontakt verläuft anders, denn wirklich viel wissen Sie nicht. „Von Dir möchte ich gern mehr erfahren.“ – sinngemäß sollte das in Ihrer ersten E-Mail stehen. 

 

Wenn Ihr Anschreiben dann noch auf Sie neugierig macht, haben Sie die erste Hürde schon genommen.


Mit Worten Sympathie erzeugen

Schriftlich einen guten Eindruck zu hinterlassen, ist kompliziert und leicht zugleich. Wenn Sie sich beim Schreiben nicht verstellen, ist das auf jeden Fall ein guter Anfang. Trotzdem gilt es einige Regeln zu beachten, denn ohne Umgangsformen geht auch im Netz nichts vorwärts und sie wollen sich ja schließlich bald in Natura gegenüberstehen.

Ein Flirt ist für sich genommen nur eine Episode und so sollte auch das Kennenlernen im Internet sein. Präsentieren Sie sich sympathisch, aber kurz, denn in einem Café würden Sie auch nicht gleich Ihre ganze Lebensgeschichte erzählen. Melden Sie sich freundlich. Nehmen Sie Bezug auf das Profil Ihres Gegenübers und versuchen Sie mit einer Anmerkung dazu eine Verbindung aufzubauen.

In einer Bar würden Sie ganz ähnlich vorgehen, mit einem Kompliment Akzente setzen und auf die Reaktion warten. Wenn Ihnen das Flirten weniger liegt, stellen Sie an dieser Stelle vielleicht lieber eine Frage und hoffen ein Gespräch.

Persönlich werden und gleichzeitig die Etikette wahren.

Den Gesprächsanfang finden Sie im Profil Ihres Gegenübers, irgendetwas daran weckt schließlich Ihre Aufmerksamkeit. Was ist es? Sprechen Sie die Person einfach darauf an. Damit sich aus diesem Versuch ein Austausch entwickelt, müssen Sie allerdings auch etwas von sich selbst preisgeben Schließlich wollen Sie neugierig machen, doch das funktioniert nur, wenn man die Chance bekommt, auch Sie kennenzulernen.

Fragen provozieren Antworten und genau das wollen Sie erreichen. Nehmen Sie sich für Ihre Frage genügend Zeit, denn weder der Inhalt noch die Formulierungen dürfen platt und langweilig sein. Auch wenn Sie Ihr Gegenüber noch gar nicht kennen, müssen Sie den Eindruck ehrlichen Interesses erwecken.

Denken Sie immer daran: die einsamen Zeilen, die Sie in Ihren Computer tippen, erreichen am anderen Bildschirm einen Menschen mit Herz, Seele und Verstand.
Versuchen Sie mindestens einen dieser drei Teile zu erreichen.

Natürlich wird nicht jede Ihrer E-Mails eine vollkommen neue sein, auch wenn Sie an sich selbst große Ansprüche stellen. Bleiben Sie trotzdem kreativ. Fassen Sie immer das Profil Ihres Gegenübers ins Auge, dann fällt Ihnen bestimmt auch etwas Frisches und Freundliches ein. 

Nehmen Sie sich die Zeit, sich in ihn oder sie einzufühlen. Fragen Sie sich: Was ist das für ein Mensch, wie lerne ich ihn am besten kennen? Gleichzeitig gilt es, den richtigen Abstand zu wahren. Bedrängen Sie den Auserwählten bzw. die Auserwählte nicht, denn der erste Kontakt sollte für beide Seiten ohne Verbindlichkeit bleiben und eine Antwort nicht erzwingen wollen.

Natürlich können Sie gleich Bilder mitschicken, doch oftmals verbaut man sich gerade dadurch eine Chance. Das Kennenlernen gewinnt schließlich auch an Spannung, wenn Sie nicht gleich alles über sich verraten. Überfrachten Sie Ihre E-Mail also nicht.

Verkaufen Sie sich nicht unter Wert!

Die Themen einer ersten E-Mail sollten nie zu tiefgründig sein, sondern Sympathie wecken. Liebesschwüre sind da genauso wenig angebracht wie ein banales „Hallo, wie geht’s?“ - auf beide Versuche wird es keine ernst gemeinte Antwort geben. 

Warten Sie die Antwort ab, selbst wenn das etwas dauert. Auch wer eine Partnerbörse benutzt, ist nicht zwangsläufig jeden Tag online, eine Dienstreise, eine Urlaub kann dazwischenkommen. Wenn Sie mehrere Anfragen stellen, wirken Sie schnell sehr unsympathisch, denn mit einem Stalker möchte niemand etwas zu tun haben.

Dass Sie Interesse haben, ist ja auch nach einer Mail schon offensichtlich. Sollten Sie keine Antwort erhalten, belassen Sie es dabei. Das ist zwar nicht die freundlichste Art, aber auch eine eindeutige Reaktion.

Und, last but not least: Versuchen Sie es nicht auf die Mitleidstour, denn damit verbauen Sie sich gleich zu Beginn jede Chance auf eine gleichberechtigte Partnerschaft.

Weiter mit ein paar Worten zum ersten Treffen >>

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