Die ersten Partnervorschläge.

Ganz schön was los hier: Kaum eine Stunde Mitglied und schon liegen, je nach ausgewählter Partnerbörse, schon mal ein paar hundert Partnervorschläge im Kundenbereich bereit.  

 

Natürlich müssen Sie diese Menschen jetzt nicht alle anschreiben: Partnervorschläge sind in aller Regel unverbindlich und nur Sie sehen Ihre Vorschläge. Sie wissen ja auch nicht, wem Sie vorgeschlagen wurden. Deswegen brauchen Sie eine wirksame Strategie um Ihren Volltreffer in der grossen, langen Liste zu finden.

 

Auf geht's...


Die Qual der Wahl.

Über 200 Partnervorschläge stehen in Ihrer Liste und jeder dieser Menschen ist auf der Suche nach dem richtigen Partner. Genau wie Sie.
Und anscheinend passt jeder dieser Kontakte irgendwie zu Ihnen, denn sonst hätte die von Ihnen gewählte Agentur ihnen ja nicht genau diesen Menschen vorgeschlagen.
 

200 Blind-Dates, oder vielleicht doch besser eine Vorauswahl treffen? Denn spätestens nach dem Studium der ersten zehn, zwanzig Vorschläge wird ihnen aufgefallen sein, dass die von der Kontaktbörse generierten Vorschläge doch einigen Spielraum in Hinsicht auf Sympathie und einigen anderen Eckwerten lassen.

Damit jetzt die Online-Partnersuche nicht in Stress ausartet und das "echte" Leben vielleicht sogar noch zu kurz kommt, möchte ich Ihnen hier ein paar Vorschläge machen um die Flut der Partnervorschläge etwas zu bändigen und die Suche nach dem Traumpartner einfacher zu machen.

Die Nadel im Heuhaufen finden.

Die berühmte Chemie im Miteinander wird Ihnen ein Partnervorschlag nicht voraussagen können. Aber viele störende Kriterien können Sie relativ einfach ausblenden. Nutzen Sie dazu die Möglichkeiten, die Ihnen Ihre Partnerbörse bietet:

Die Guten in's Töpfchen.

Das Töpfchen ist in diesem Fall die in den meisten Kontaktbörsen vorhandene "Favoritenliste", in der Sie besonders interessante Partnervorschläge abspeichern können. In diese Liste kommen nur Vorschläge, die Sie wirklich selbst kontaktieren möchten!
Vorschläge, die Sie gar nicht interessieren und die gegen wichtige Ausschlusskriterien verstossen, können komplett gelöscht werden. Der Rest verbleibt im normalen Bereich der Partnervorschläge. 

Aber welche Kriterien sollte man anwenden?
Meiner Meinung nach sollte man am Anfang der Aktion sehr rigoros vorgehen und das Frustrationspotential minimieren. Also alle potentiellen Kandidaten, die wahrscheinlich nicht zurückschreiben werden, löschen. Denn nichts nervt mehr, als wenn man jemandem schreibt, der nicht antwortet!

Sortieren Sie also Ihre Partnervorschläge zunächst nach Anmeldedatum und löschen Sie jeden Vorschlag, an dem zu sehen ist, dass sich die dahinterstehende Person schon länger nicht mehr eingeloggt hat.

Nur Mitglieder, die eine Premium-Mitgliedschaft haben, können Ihnen auch antworten.
Beim Rest müssen Sie darauf hoffen, das Ihre Nachricht (die der Empfänger nicht lesen kann) genug Neugierde hervorruft um selbst Premium-Mitglied zu werden. Heisse Kandidaten für die Favoriten-Liste sind daher Mitglieder mit Premium-Status.

Eine hohe Anzahl "Matchingpunkte", ein toller "Partnerindex" ist kein Killer-Argument. Mitunter lebt es sich mit jemandem, der weniger Punkte sammeln konnte, besser. Schauen Sie sich wirklich jedes verbleibende Profil an und entscheiden Sie, ob Sie aktiv werden möchten. Achten Sie besonders darauf ob individuell gestaltbare Bereiche, wie "Ich über mich", Fotos u.s.w. aufmerksam und sorgfältig ausgefüllt wurden: Das zeugt von echtem Interesse an einer Partnersuche.

Wiederholen Sie die Aktion so lange, bis noch 20 Profile übrig bleiben. Diese kommen in die Favoriten-Liste und werden angeschrieben.

Nach einiger Zeit bereinigen Sie die Favoriten-Liste um die Kontakte, die sich nicht gemeldet haben und bei denen Sie offensichtlich feststellen können, dass es nicht zu einer gemeinsamen Zukunft reicht. Die freiwerdenden Plätze füllen Sie dann mit den besten Kandidaten aus der normalen Vorschlagsliste auf.

Dermassen strukturiert werden Sie wahrscheinlich am schnellsten und am effektivsten Erfolg haben, auch wenn sich das Verfahren zugegebenermassen etwas unromantisch anhört.

Aber für die Romantik ist später beim Kennenlernen auf jeden Fall noch Platz.

Und das beginnt ja schon mit dem ersten Mail. >>



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