Vorsicht: Dating-Abzocker.

Viele Singlebörsen im Netz wurden in betrügerischer Absicht erstellt: Es geht nur darum, die Taschen des Betreibers schnell zu füllen. Auf die Gefühle oder Ersparnisse der Partnersuchenden wird keine Rücksicht genommen.

 

Ob nun professionelle Singlebörsen-Abzocke, handfester Betrug oder nur "Ingo's tolle Singlebörse" die mit ein paar Fake-Profilen die Datenbank grösser macht:

 

Hier erfahren Sie, worauf Sie achten müssen, um nicht reinzufallen.


Gute und böse Singlebörsen

Die Abgrenzung ist gar nicht so einfach. Vielfach werden ehrliche Singlebörsen von Betrügern missbraucht, um an das Geld der Singles zu kommen. Aber es gibt auch Partnerbörsen, die extra zum Zweck der "unrechtmässigen Bereicherung" betrieben werden. Um diese Singlebörsen, die eigentlich keine sind, geht es auf dieser Seite. 

Wie Sie Fakes, Betrüger und falsche Singlebörsen-Profile in seriösen Partnerbörsen erkennen, erfahren Sie im Artikel: "Partnersuche im Internet: So erkennen Sie Fakes und Lügner." [Zum Artikel: Hier klicken.]

Sie werden sehen: Im Prinzip ist es gar nicht so schwer, Singlebörsen mit fiesen Abofallen, richtige Abzockläden und Partnerbörsen, die den Namen nicht verdienen, zu entlarven und so viel Geld und Nerven zu sparen.

Grundsätzliche Vorsichtsmassnahmen.

Man kann es nicht oft genug wiederholen, aber immer noch tappen täglich hunderte einsame Singles in die bekannten Fallen:

--> Vor dem Klick: Gehirn einschalten! <--

Insbesondere Männer, die Einsam und mit etwas Wehmut im Herz vor dem Computer sitzen sind vielfach ein leichtes Opfer!
Eine Webseite, die mit viel Sexappeal lockt, vermeintlich leicht verfügbare Frauen und vielleicht irgendwo das Wort "kostenlos". Schon schnappt die Falle zu.

--> Bleiben Sie zunächst Misstrauisch <--

Hinterfragen Sie die Angaben, die eine Partnerbörse von ihnen erhebt. Mehr als grundlegende persönliche Daten braucht kein Anbieter. Wenn eine Partnerbörse von Ihnen schon bei der kostenlosen Anmeldung nach Handynummer, Bankverbindung oder Strassenanschrift fragt, liegt der Verdacht nahe, das etwas nicht stimmt!

Um Ihnen die Beurteilung etwas zu erleichtern, finden Sie hier...

Eine kleine Singlebörsen-Checkliste:

Gehen Sie die folgenden Punkte in Ruhe mit der Partnervermittlung ihrer Wahl durch. Im übrigen: Auch unser Partnerbörsen-Test bewertet die Seriosität eines Anbieters unter anderem nach diesen Punkten.

1. Optischer Eindruck:
Wirbt der Anbieter mit eindeutig sexuellen Motiven hauptsächlich Männer an?
Bedenken Sie: Viel nackte Haut sorgt für extrem geringe Anmeldequoten von Frauen! Vorsichtig bleiben und die anderen Punkte beachten.

2. Firmensitz im Land des Wohnorts?
Hat der Anbieter ein gültiges Impressum, aus dem nicht nur eine Telefonnummer und eine E-Mailanschrift hervorgeht? Notwendige Angaben sind: Vollständiger Firmenname, Verantwortliche Ansprechperson, vollständige Strassenanschrift und eine Servicetelefon oder -fax Nummer.
Der Firmensitz muss juristisch greifbar sein: Es geht um Ihr Geld, das im Zweifelsfall vielleicht in Absurdistan versickert... 

3. Sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen einfach aufzurufen und zu verstehen?
Ja, AGB lesen ist langweilig. Aber nötig, denn hinter den AGB - ob gültig oder nicht - verstecken sich zwielichtige Angebote und damit wird später die Drohkulisse aufgebaut. 
Keine Sorge, Sie müssen kein Jurist sein um potentielle Abzocker zu erkennen. Achten Sie einfach auf das folgende:

3.1. - AGB: Arbeitet der Anbieter mit Animateuren?
Ein ganz klares Stop-Kriterium, es sei denn, Sie finden es toll mit einem Mann zu flirten, der sich als 19 jährige Studentin ausgibt! Achten Sie einfach auf Formulierungen, die in etwa so aussehen können: "Wie allgemein üblich, setzt der Anbieter in diesem Angebot Animateure ein um die Attraktivtät des Kontaktmarkts zu steigern". Gern werden auch Personen, "die unter mehreren Identitäten Dialoge führen können." eingesetzt.
Diese Formulierungen werden gern untereinander abgeschrieben oder auf vielen Clone-Partnerbörsen eingesetzt. So bringt z.B. eine einfache Google-Abfrage schon ein ganz nettes Suchergebnis, dessen Interpretation Ihnen nun mal zu Übungszwecken überlassen wird: [Hier klicken, um die Google Ergebnisse in neuem Fenster zu öffnen...]

3.2 Gibt es eine Abo-Falle?
Viele Anbieter bieten Ihre Dienste heutzutage im Abonnement an, daran kann man nichts ändern und das ist auch rechtens. Eine Abo-Falle schnappt immer über eine vermeintlich preisgünstige Probemitgliedschaft zu. Diese Probemitgliedschaften sind meist sehr kurz und die Kündigungsbedingungen sind verklausuliert nur in den AGB zu finden. Vielfach ist die Mindestkündigungsfrist und die Kündigungsbedingung so eng aufeinander abgestimmt, dass eine fristgemässe Kündigung nur möglich wäre, wenn man direkt nach der Anmeldung zur Post läuft. Denn eine Kündigung ist in diesen Fällen immer nur schriftlich per Post oder Fax möglich.
Eine Drei-Tage Testmitgliedschaft für 0,99 Euro kann, wenn der Eingang beim Anbieter gilt, so meist nicht fristgerecht gekündigt werden. Aber auch sonst sind Kündigungen von Probeabos meist nur schwierig möglich. Achten Sie also auf die Kündigungsbedingungen und die dazugehörigen Kündigungsfristen! 

4. Auch der technische Eindruck zählt...
Wird ihnen das Blaue vom Himmel versprochen, aber Sie können gar nicht in der Datenbank suchen? Fehlen Angaben zur Grösse des Mitgliederpools? Wirkt die Partnerbörse irgendwie unfertig und funktionieren manchen Funktionen nicht richtig? Ist der eine oder andere Text in Englisch oder einer anderen Sprache?
Dann könnten Sie an "Ingo's kleine Singlebörse" geraten sein. Oder einen Schnellschuss eines Programmierers. Viel los wird dort nicht sein...

5. Gibt es eine Datenschutzerklärung?
Sie vertrauen der Partnerbörse Ihrer Wahl eine Menge persönliche Daten an. Es ist also ihr Recht, vor Abschluss einer Mitgliedschaft zu erfahren, was die Betreiber der Singlebörse mit diesen Daten machen.
Einige Börsen nehmen sich viel raus: Da können Ihre Daten an "Marketing-Partner" weitergegeben werden (Sie erhalten viel SPAM), Ihre Fotos und Texte können zu Werbezwecken verwendet werden (Sie lächeln von einer Plakatwand) oder Ihr Datensatz kann ohne Rückfrage auch für andere Singlebörsen genutzt und niemals gelöscht werden. Suchen Sie also die Datenschutzerklärung (meist bei den AGB) und lesen Sie sie vor einem Abschluss!

6. Fragen Sie im Zweifel "Freund Google".
Geben Sie den Namen der Singlebörse in den Suchschlitz von Google ein und studieren Sie die ersten zwei, drei Ergebnisseiten. Ein bekannter Anbieter wird viel Erwähnung finden. Werden Sie stutzig, wenn sehr viel von Problemen bei der Kündigung, mit Rechtsanwälten und dem Kundendienst die Rede ist.

Aber Achtung bei der Bewertung von Kundenstimmen in Bewertungsportalen:
Lassen Sie sich nicht übermässig von negativen Bewertungen in Foren und Verbraucherportalen beeinflussen: Es gibt keinen Laden der Welt, der nur zufriedene Kunden hat.

Horchen Sie mal kurz in sich selbst: Der Impuls eine Negativ-Kritik zu schreiben, ist schneller da, als der Impuls ein Lob zu bringen.
Der zufriedene Kunde kündigt einfach seine Mitgliedschaft und lebt ein zufriedenes Leben. Er oder Sie hat kein Interesse daran, zu einer Partnervermittlung zurückzukehren oder im Internet gar noch etwas darüber zu schreiben.
Nur der unzufriedene Kunde ist, meist lautstark, zu hören.

Wenn Sie sich das alles sparen möchten:

Die von uns vorgestellten Partnervermittlungen wurden von uns und anderen Testinstituten eingehend überprüft, haben alle Ihren Geschäftssitz in Deutschland, gehören zu anerkannten Medienunternehmen und können sich "halbseidene" Methoden gar nicht leisten.
Da haben wir Ihnen bei der Bewertung schon ganz schön Arbeit abgenommen... 

<< Klicken Sie hier, um direkt zu den von uns empfohlenen Partnervermittlern zu gelangen. >>

Gute Singlebörsen, Casual-Dating-Anbieter, Partnerbörsen finden Sie übrigens auch ganz übersichtlich im Kontaktanzeigen-Anbieter Katalog. Schauen Sie mal rein!



Sie sind hier:  ProDue » Ratgeber » Checkliste: Abzocker - Singlebörsen.